Google-Unternehmens­profil erstellen. Richtig von Anfang an.

Ein Google-Unternehmensprofil erstellen kostet nichts. Oft gibt es dein Profil schon, dann übernimmst du es, sonst legst du es neu an. Die Angaben daraus können auch in Googles KI-Antworten auftauchen.

Eugen Eistrach · · 12 Min. Lesezeit

Illustration, KI-generiert: Eine große Stecknadel aus ockerfarbener Keramik steht auf einem gefalteten Stadtplan aus Papier und wirft im Morgenlicht einen langen Schatten.

Die Kurzantwort

Wer in deiner Nähe einen Betrieb sucht, sieht bei Google oft zuerst die Karte. Damit du dort stehst, brauchst du ein Google-Unternehmensprofil. Es kostet nichts (). Die Angaben daraus können auch in Googles KI-Antworten über den Suchergebnissen auftauchen ().

Die Firma bei Google eintragen ist der leichte Teil. In Googles Hilfeforum geht es am häufigsten um zwei andere Dinge. Entweder gibt es das Profil schon, und eine frühere Agentur oder ein Vorbesitzer verwaltet es. Oder Google lehnt die Bestätigung ab. Für beides zeigen wir dir den Weg.

  1. Such deinen Betrieb bei Google Maps. Gibt es schon ein Profil, übernimmst du es, statt ein zweites anzulegen.
  2. Leg das Profil an, mit deinem echten Namen ohne Werbezusätze, der passenden Kategorie und deiner Adresse oder deinem Einzugsgebiet.
  3. Lass dich bestätigen, zum Beispiel mit einem kurzen Video. Was darin zu sehen sein muss, hängt davon ab, ob Kunden zu dir kommen.
  4. Halte das Profil aktuell, auch an Feiertagen, und sammle nach und nach Bewertungen.

Und falls dich jemand anruft und dir einen „Google-Eintrag“ verkaufen will: Den bekommst du bei Google kostenlos.

Gibt es dein Profil schon?

Google legt Profile auch ohne dich an: aus deiner Website, aus Daten anderer Anbieter und aus Hinweisen von Nutzern (). Pro Betrieb und Standort soll es aber nur ein Profil geben (). Such deshalb zuerst bei Google Maps nach dem Namen deines Betriebs und deiner Stadt.

Du findest nichts

Dann legst du ein neues Profil an. Wie das geht, steht im nächsten Kapitel.

Google zeigt „Inhaberschaft für dieses Unternehmen geltend machen“

Das Profil gibt es, aber niemand hat es übernommen. Tipp auf „Jetzt verwalten“ und folge den Schritten (). Prüf dabei jede Angabe. Google hat sie zusammengetragen, nicht du.

Google meldet „Dieses Unternehmensprofil wird eventuell von einer anderen Person verwaltet“

Jemand hat das Profil schon übernommen, zum Beispiel eine frühere Agentur, ein ehemaliger Mitarbeiter oder der Vorbesitzer deines Betriebs. Kennst du die Person, bitte sie, dich als Inhaber einzuladen (). Kennst du sie nicht und kommen Kunden zu dir in einen Laden oder ein Büro, tippst du auf „Zugriff anfordern“. Die Person hat dann drei Tage Zeit zu antworten (). Ohne Laden gilt dieser Weg nicht. Dann schreibst du an den Google-Support. Wie lange das dauert, hängt von deinem Fall ab.

Dein Weg zum Profil

Was du tust, wenn jemand anders dein Profil verwaltet oder es doppelt gibt.

Wer verwaltet dein Profil gerade?

Kommen Kunden zu dir, in einen Laden oder ein Büro?

Kortmann sagt hier Nein: Die Reinigungskräfte fahren zu den Kunden.

Die Agentur muss dir das Profil sofort übergeben, wenn du es verlangst.

  1. Bitte die Agentur, dein eigenes Google-Konto unter „Personen und Zugriff“ als Inhaber einzuladen.
  2. Nimm die Einladung an. Ab dann kannst du das Profil bearbeiten.
  3. Nach sieben Tagen kann die Agentur dich zum primären Inhaber machen. Vorher zeigt Google eine Fehlermeldung. Wirst du heute eingeladen, geht das ab Dienstag, 10. November.
  4. Arbeitet die Agentur weiter für dich, machst du sie zum Administrator. Sonst entfernst du sie.

Keine Antwort oder ein Nein?

  1. „Zugriff anfordern“ beschreibt Google nur für Betriebe mit Laden oder Büro. Ohne Laden schreibst du an den Google-Support.
  2. Öffne die .
  3. Gib bei „Wobei können wir Ihnen helfen?“ ein: „Inhaberschaft des Eintrags übertragen“. Wähl dieselbe Problembeschreibung, wenn du die Anfrage abschickst. Eine Frist nennt Google für diesen Weg nicht.
Nach Googles Hilfe zu , , , und . Die Termine rechnet dein Browser ab heute aus. Kortmann ist unser erfundener Beispielbetrieb.

Dein Betrieb ist da, aber Google bietet dir nichts an

Dann verwaltest du das Profil wahrscheinlich schon, nur mit einem anderen Google-Konto. Melde dich nacheinander mit jedem Konto an, das du je benutzt hast, und such jeweils bei Google nach „mein Unternehmen“ ().

Wer im Profil was darf

Leg das Profil mit deinem eigenen Google-Konto an, nicht mit dem eines Mitarbeiters. Wer dir hilft, nutzt sein eigenes Konto, und du lädst ihn unter „Personen und Zugriff“ ein (). Eine Agentur muss dir das Profil zwar sofort übergeben, wenn du es verlangst (). Einfacher ist es aber, wenn sie es gar nicht erst besitzt. Gib ihr nur die Rolle, die sie braucht:

Die Rollen im Profil

Gib Helfern die Rolle Administrator: Sie pflegen alles, können dich aber nicht hinauswerfen.

Du
Primärer Inhaber, das bist du. Davon gibt es nur einen.
Inhaber
Weitere Inhaber. Davon kann es mehrere geben.
Admin
Administrator, für Agentur und Mitarbeiter.
RechtDuInhaberAdmin
Angaben, Fotos und Beiträge bearbeiten, auf Bewertungen antwortenjajaja
Personen hinzufügen und entfernenjajanein
Profil löschenjajanein
Primäre Inhaberschaft übertragenjaneinnein

Wer neu als Inhaber dazukommt, wartet sieben Tage. Erst dann darf er andere entfernen, das Profil löschen oder die primäre Inhaberschaft übertragen. Fürs Löschen nennt Googles Hilfe zum Entfernen nur den primären Inhaber.

Nach Googles Hilfe zu und zum .

Unser Rat: Trag eine Person, der du vertraust, als zweiten Inhaber ein. Dann bist du nicht ausgesperrt, wenn du mal nicht an dein Konto kommst.

Google-Unternehmensprofil erstellen, Schritt für Schritt

Melde dich mit deinem Google-Konto an und öffne business.google.com/add. Dann führt dich Google durch mehrere Fenster.

  1. „Ihr Unternehmen in der Google Suche und auf Maps präsentieren“: Gib den Namen deines Betriebs ein, genau so, wie er auf deinem Schild oder deinen Rechnungen steht. Mehr dazu im nächsten Kapitel.
  2. „Unternehmenstyp auswählen“: Kreuz an, ob Kunden zu dir kommen, ob du zu ihnen fährst oder beides.
  3. „Unternehmenskategorie eingeben“: Tipp deine Branche ein und wähl einen der Vorschläge, etwa „Elektriker“ oder „Gebäudereinigung“.
  4. Adresse oder Einzugsgebiet: je nachdem, welchen Typ du gewählt hast. Ohne Laden fragt Google deine Postanschrift erst später ab, nur für die Bestätigung.
  5. „Welche Kontaktdaten sollen Kunden sehen?“: Deine Telefonnummer und, falls du eine hast, deine Website.
  6. Öffnungszeiten, Beschreibung, Fotos, Leistungen: Das kannst du gleich ausfüllen oder mit „Überspringen“ auf später verschieben.
  7. Angebote: Google bietet dir Werbeguthaben und eine Firmen-E-Mail an. Beides brauchst du für das Profil nicht.
  8. „Bestätigung erforderlich“: Jetzt prüft Google, ob es deinen Betrieb wirklich gibt. Bis dahin sieht niemand dein neues Profil.

Sieht ein Fenster bei dir anders aus, fragt es meist dasselbe, nur mit anderen Worten. Google beschreibt die Reihenfolge selbst nicht und ändert sie ab und zu. Die Fenster und ihre Überschriften oben stammen aus zwei Videoanleitungen von 2025 und 2026.

Welcher Typ bist du?

Von deinem Typ hängt ab, ob Kunden deine Adresse sehen und was du später im Bestätigungsvideo zeigst (, ). Für Google zählt, ob Kunden zu dir kommen und ob dort ein festes Schild mit deinem Namen hängt. Das gilt auch, wenn du von zu Hause arbeitest (, ).

Welcher Typ dein Betrieb ist

Was du ankreuzt und was ins Profil kommt.

Wo triffst du deine Kunden?

Kortmann fährt zu den Kunden. Reinigungsfirmen und Klempner nennt Google selbst als Beispiele dafür.

Kreuz an: Dienstleistungsunternehmen

Im Profil

Adresse
Ausgeblendet. Kunden sehen sie nicht, Google braucht sie nur für die Bestätigung. Ein Postfach geht nicht.
Einzugsgebiet
Bis zu 20 Orte oder Postleitzahlen. Einen Umkreis kannst du nicht angeben. Höchstens etwa zwei Autostunden weit.
Nach Googles Hilfe zu Einzugsgebieten, Adressen und den Richtlinien.

Eine ausgeblendete Adresse braucht Google trotzdem, um dich zu bestätigen. Kunden sehen sie nicht (). Ein Postfach oder ein gemietetes Büro, in dem niemand arbeitet, ist als Adresse nicht erlaubt ().

Name und Kategorie richtig wählen

Der Name: nur der Name

Ins Namensfeld gehört der Name, den dein Betrieb auch auf Schild, Fahrzeug und Rechnung trägt. Ort, Leistung oder Werbespruch kommen nur hinein, wenn sie zum Namen gehören. Sonst kann Google das Profil sperren (). Außerdem kann jeder Mitbewerber eine Änderung vorschlagen.

Was im Namen nicht erlaubt ist

Zusätze fliegen raus, und manches schreibst du nur anders.

  • Werbespruch

    TD Bank, Ihre komfortable Bank

    wird zu TD Bank

  • Ortsangabe

    Sportpalast in Berlin-Mitte

    wird zu Sportpalast Berlin

    Der Ort bleibt nur, wenn er zum echten Namen gehört.

  • Leistung oder Produkt

    Euromaster Kfz-Werkstatt

    wird zu Euromaster

    „Fotostudio Lichtblick“ erlaubt Google: Dort gehört die Leistung zum Namen.

  • Öffnungszeiten

    Pizza Pronto 24 Stunden geöffnet

    wird zu Pizza Pronto

  • Telefonnummer oder Website

    Taxi Berlin 030 202020

    wird zu Taxi Berlin

  • Wörter nur in Großbuchstaben

    SUBWAY

    wird zu Subway

    Das Wort bleibt, nur die Schreibweise ändert sich. Abkürzungen wie KFC bleiben groß.

  • Rechtsform

    dm-drogerie markt GmbH & Co. KG

    wird zu dm-drogerie markt

    Bleibt nur, wenn sie nachweislich zum Namen gehört, etwa auf dem Schild steht.

  • Markenzeichen

    Burger King®

    wird zu Burger King

Und bei Kortmann

KORTMANN Gebäudereinigung GmbH – Ihr Meisterbetrieb in Hagen

wird zu Kortmann Gebäudereinigung

„KORTMANN“ wird zu „Kortmann“
Keine Wörter nur in Großbuchstaben, auch wenn das Logo sie so schreibt. Googles Beispiel: „Subway“ statt „SUBWAY“. Groß bleiben nur Abkürzungen, und Kortmann ist keine.
„GmbH“
Eine Rechtsform, für Google ein unnötiger Zusatz. Im Logo von Kortmann steht sie nicht, also bleibt sie weg.
„– Ihr Meisterbetrieb“
Ein Werbespruch. Dass Kortmann Meisterbetrieb ist, gehört in die Beschreibung.
„in Hagen“
Eine Ortsangabe. Hagen gehört ins Einzugsgebiet.
„Gebäudereinigung“ bleibt
Das Wort gehört zum Namen und steht so auch im Logo, wie bei „Fotostudio Lichtblick“.
Googles Beispiele aus den Richtlinien, gekürzt.

Die Versuchung ist trotzdem groß. Suchwörter im Namen helfen bei Google Maps nach oben, sagen Fachleute für lokale Suche in einer . Dieselben Fachleute nennen einen Namen voller Suchwörter aber auch als einen der Gründe, warum Profile gesperrt werden. Das ist eine Einschätzung, keine Messung. Unser Rat: Lass es.

Die Kategorie: was dein Betrieb ist

Die Kategorie beeinflusst, bei welchen Suchen du auftauchst (). Nimm die genaueste, die Google vorschlägt: „Nagelstudio“ statt „Studio“. Ein einfacher Test: Passt „Mein Betrieb ist ein …“, dann ist es eine Kategorie. Passt nur „Mein Betrieb hat …“, dann nicht ().

Neben der Hauptkategorie kannst du bis zu neun weitere angeben (). Nimm nur die, die dein Kerngeschäft beschreiben. Einzelne Leistungen gehören nicht in die Kategorien, sondern in die Leistungen, dazu unten mehr. Unsicher? Such bei Google Maps nach deiner Branche in deiner Stadt und schau, welche Kategorie die Betriebe ganz oben haben.

Bestätigen lassen

Was du einträgst, zeigt Google erst, wenn es deinen Betrieb bestätigt hat (). Welche Wege du dafür bekommst, legt Google fest: Anruf oder SMS, E-Mail, Videoanruf, Video oder Postkarte. Stehen mehrere zur Wahl, suchst du dir einen aus. Manchmal verlangt Google auch mehr als einen. Ist das Video dabei, empfiehlt Google genau diesen Weg ().

Das Bestätigungsvideo

Das Video nimmst du mit dem Handy direkt im Profil auf: live, in einem Stück und mindestens 30 Sekunden lang. Ein fertiges Video hochladen geht nicht ().

Was dein Video zeigen muss

Was Google sehen will, je nach Typ.

Dein Typ: Ohne Laden (Dienstleistungsunternehmen)

Drei Dinge gehören in dein Video.

  1. Wo du bistStraßenschilder und markante Punkte an deiner Geschäftsadresse. Arbeitest du von zu Hause, filmst du sie direkt in der Nähe deiner Wohnung. Ein leeres Grundstück zählt nicht.
  2. Dass es den Betrieb gibtDeine Werkzeuge und Geräte, dein Arbeitsplatz, Visitenkarten, Kleidung oder ein Fahrzeug mit deinem Firmennamen.
  3. Dass du ihn führstWie du arbeitest oder etwas benutzt, das dem Betrieb gehört, etwa den Firmenwagen aufschließt. Oder Unterlagen auf den Namen im Profil: eine Gewerbeerlaubnis oder eine Rechnung, auch eine Strom- oder Wasserrechnung.

Nicht ins Bild: Bank-, Steuer- und Ausweisnummern, private Angaben und Gesichter anderer Leute.

Nach Googles Hilfe zur Bestätigung per Video.

Alles kommt in ein einziges Video: Du filmst erst das eine, dann schwenkst du oder gehst zum nächsten. Nichts davon muss gleichzeitig im Bild sein. Plan den Weg vorher, damit du ohne Pause durchkommst.

Wird das Video abgelehnt, zeigt Google unter „Probleme ansehen“, was gefehlt hat. Im neuen Video zeigst du alles aus dem ersten noch einmal und dazu das Fehlende. Klappt es mehrmals nicht, nimm einen anderen Weg, den Google dir anbietet, oder schreib an den Support.

Ändere Name, Adresse und Kategorie nicht, bis Google dich bestätigt hat. Wartest du auf eine Postkarte, fordere auch keinen neuen Code an.

Sonst gilt der Code auf der Postkarte nicht mehr. Und Änderungen können auch ohne Postkarte eine neue Prüfung auslösen (). Hast du deinen Teil erledigt, braucht Google für die Prüfung bis zu fünf Arbeitstage, selten länger. Bei der Postkarte kommt noch die Zustellung dazu, meist bis zu 14 Tage. Gib deinen Code niemandem weiter, auch nicht deiner Agentur. Google fragt nie danach.

Das Profil pflegen

Mit der Bestätigung ist dein Profil nicht fertig. Laut helfen vollständige Angaben und mehr gute Bewertungen dabei, in der Suche weiter oben zu stehen.

Bewertungen sammeln

Frag direkt nach dem Auftrag, wenn der Kunde zufrieden ist. Den Link dafür findest du in deinem Profil unter „Rezensionen lesen“ und dann „Mehr Rezensionen erhalten“ (). Schick ihn per WhatsApp, mit einem persönlichen Satz dazu. Eine Vorlage dafür steht in unserem . Frag lieber regelmäßig als alle auf einmal. In einer unter Verbrauchern in den USA suchten 74 Prozent nach Bewertungen aus den letzten drei Monaten.

Was du nicht darfst: Bewertungen kaufen, Rabatte oder Geschenke dafür geben, gezielt nur um gute Bewertungen bitten oder Familie und Mitarbeiter bewerten lassen (). Google löscht solche Bewertungen. Es kann dein Profil auch eine Zeit lang für neue Bewertungen sperren und Besuchern dort einen Warnhinweis zeigen (). Google meint das ernst: Nach eigenen Zahlen hat es 2025 weltweit über 290 Millionen Bewertungen wegen Regelverstößen blockiert oder entfernt ().

Auf Bewertungen antworten, auch auf schlechte

Antworte kurz und freundlich, mit deinem Namen darunter. Gib echte Fehler zu, greif niemanden an und nenn keine privaten Daten des Kunden. Biete lieber an, die Sache am Telefon zu klären (). Löschen kannst du eine Bewertung nicht. Ist sie beleidigend oder hatte der Verfasser nie etwas mit deinem Betrieb zu tun, meldest du sie. Das geht unter „Rezensionen lesen“ über „Melden“ (). Eine Bewertung, die stimmt und dir bloß nicht gefällt, entfernt Google nicht.

Fotos, Öffnungszeiten, Leistungen

  • Echte Fotos: Google empfiehlt mindestens drei je Fotoart, etwa bei der Arbeit und vom Team. Kommen Kunden zu dir, auch von außen und von innen ().
  • Öffnungszeiten, auch für Feiertage. Arbeitest du nur nach Vereinbarung, lässt du sie weg ().
  • Jede Leistung einzeln, mit einem Satz dazu und gern mit Preis. Preis und Telefonnummer gehören aber nicht in den Namen der Leistung ().

Feiertage und Betriebsferien

Feiertage trägst du im Profil unter „Spezielle Öffnungszeiten“ ein. Google rät dazu, auch wenn du an dem Tag ganz normal arbeitest. Hast du bis zu sechs Tage am Stück zu, nimmst du ebenfalls spezielle Öffnungszeiten (). Ab acht Tagen stellst du das Profil auf „Vorübergehend geschlossen“. Bei genau sieben sind sich Googles Hilfeseiten nicht einig ().

An den Tagen auf seiner Feiertagsliste kann Google im Profil den Hinweis zeigen, dass deine Öffnungszeiten abweichen können (). Fronleichnam fehlt auf der Liste, obwohl es in sechs Bundesländern ein Feiertag ist. Welche Feiertage gelten, bestimmt jedes Bundesland selbst ().

Deine Feiertage fürs Profil

Welche Tage du eintragen solltest, als Datei für deinen Kalender.

Grundlage:

Feiertage vom 3. November 2026 bis 2. November 2027

Nicht auf Googles Liste: Fronleichnam. Diese Tage trägst du unter „Spezielle Öffnungszeiten“ mit „Datum hinzufügen“ selbst ein.

  1. HeiligabendNicht gesetzlich
  2. 1. Weihnachtstag
  3. 2. Weihnachtstag
  4. SilvesterNicht gesetzlich
  5. Neujahr

Betriebsferien und andere Schließungen

Es zählen alle Kalendertage vom ersten bis zum letzten geschlossenen Tag, auch Wochenenden.

Schließung 1

9 Tage: Profil vorübergehend schließen. Stell es am Donnerstag, 24. Dezember, auf „Vorübergehend geschlossen“. Am Samstag, 2. Januar, stellst du es zurück auf „Geöffnet mit Angabe der Öffnungszeiten“. Solange es geschlossen ist, zeigt Google dich bei allgemeinen Suchen unter Umständen erst hinter geöffneten Betrieben.

Die Datei enthält alle Tage oben als Termine, jeden mit Erinnerung eine Woche vorher. So vergisst du nicht, das Profil anzupassen. Die Datei (.ics) passt für Outlook, Google Kalender oder den Kalender auf deinem Handy.

Feiertage nach den Feiertagsgesetzen der Bundesländer. „Googles Liste“ ist , Stand November 2026. Sie reicht bis Januar 2027, danach gehen wir von denselben Feiertagen aus wie 2026. Dein Browser rechnet alles ab heute aus und schickt nichts weg.

Damit Kunden deine speziellen Öffnungszeiten sehen, muss dein Profil auf „Geöffnet mit Angabe der Öffnungszeiten“ stehen ().

Die Beschreibung

In die Beschreibung passen bis zu 750 Zeichen: was du anbietest, was dich ausmacht und seit wann es dich gibt. Links und Rabattaktionen sind nicht erlaubt (, ).

Zwei Beschreibungen im Vergleich

Was Google nicht erlaubt und was es sehen will, am Beispiel von Kortmann.

So nicht193 von 750 Zeichen

Fehler 1: ★★★ DIE NR. 1 FÜR SAUBERKEIT IN HAGEN!!! ★★★ Fehler 2: Gebäudereinigung Hagen, Büroreinigung Hagen, Treppenhausreinigung Hagen, Putzfirma Hagen. Fehler 3: Jetzt 10 % Rabatt für Neukunden! Fehler 4: www.kortmann-reinigung.de

So geht's299 von 750 Zeichen

Wir reinigen Treppenhäuser, Büros und Praxen in Hagen und Umgebung. Jedes Objekt hat eine feste Reinigungskraft, eine feste Vertretung und eine Objektleitung, die ans Telefon geht. Meisterbetrieb seit 1991, mit Tariflohn und ohne Subunternehmer. Vor jedem Angebot sehen wir uns die Räume vor Ort an.

Beantwortet Googles vier Fragen:

  • Was Sie anbieten
  • Was zeichnet Sie aus?
  • Wie lange Sie schon im Geschäft sind
  • Sonstige Informationen, die für Kunden hilfreich sind
  1. Sterne und Ausrufezeichen als BlickfangNicht erlaubt ist die „effekthascherische Verwendung von Zeichen“.
  2. Suchwörter statt SätzeGoogle will Inhalte, „die für Ihre Kunden relevant und hilfreich sind“. Eine Wortliste ist das nicht.
  3. Eine RabattaktionNicht erlaubt ist „Werbung für Sonderaktionen, günstige Preise und Angebote“.
  4. Ein Link„Links jeglicher Art sind nicht zulässig.“ Deine Website hat ein eigenes Feld.
Die Regeln und die vier Fragen stammen aus Googles Hilfe und Richtlinien.

Wenn jemand anders dein Profil ändert

Jeder kann bei Google Änderungen an deinem Profil vorschlagen, und Google übernimmt manche davon (). Schau deshalb ab und zu in dein Profil. Stimmt etwas nicht, korrigierst du es unter „Profil bearbeiten“. Deine eigenen Änderungen prüft Google ebenfalls. Das dauert meist ein paar Minuten, manchmal bis zu 30 Tage.

KI-Antworten und andere Verzeichnisse

Die Hälfte der Internetnutzer in Deutschland fragt zumindest manchmal eine KI statt einer Suchmaschine (). Aber woher weiß eine KI, welchen Betrieb sie empfiehlt? Genau weiß das niemand.

Was die Anbieter selbst sagen

  • Google: Für die „Übersicht mit KI“ und den „KI-Modus“ brauchst du nichts Besonderes, auch keine speziellen KI-Dateien. Google rät aber, das Profil aktuell zu halten (, ).
  • Gemini, Googles KI-Chat, nutzt laut Daten aus Google Maps: Adresse, Website, Bewertungen, Öffnungszeiten.
  • ChatGPT sucht zum Teil über andere Suchanbieter. OpenAI nennt dabei Microsoft, den Betreiber von Bing. Woher die Angaben zu Betrieben stammen, sagt OpenAI nicht genau. Es warnt aber, dass sie unvollständig oder falsch sein können ().

Was Studien zeigen

Die meisten Studien stammen aus den USA und von Firmen, die Werkzeuge oder Beratung genau dafür verkaufen. Aus Deutschland kennen wir eine. Die Agentur hat im Oktober 2026 ChatGPT in 46 Orten und zehn Branchen um Empfehlungen gebeten. Sie stellte drei verschiedene Fragen, jede dreimal. Gut 1.900 Betriebe standen dort bei Google Maps ganz oben. ChatGPT nannte nur 13 Prozent davon verlässlich, also in mindestens fünf von neun Antworten. Fragte man dasselbe noch einmal, kamen oft andere Betriebe. Und ChatGPT verlinkte fast nie auf Google Maps, sondern auf die Websites der Betriebe und auf Branchenportale.

BrightLocal verkauft selbst solche Werkzeuge. Seine große kommt zu ähnlichen Ergebnissen: Die Antworten wechseln, auch bei derselben Frage. Googles KI stützt sich stark auf Unternehmensprofile, ChatGPT kaum. Die meisten Quellen sind Websites der Betriebe.

Was du tun kannst

  • Ein vollständiges, aktuelles Google-Profil. Das rät Google selbst, auch für seine KI-Antworten.
  • Eine Website, auf der deine Leistungen, dein Einzugsgebiet und deine Öffnungszeiten als Text stehen. Die Studien oben nennen Websites als wichtige Quelle für ChatGPT und Googles KI. Wann sich eine lohnt, steht in unserem . Ob Google deine Website gut lesen kann, zeigt dir unser kostenloser .
  • Ein Eintrag bei Bing Places (bing.com/forbusiness): Bing kann deine Angaben aus dem Google-Profil übernehmen. Korrekturen machst du danach im Google-Profil, Bing übernimmt sie beim nächsten Abgleich (, ).
  • Ein Eintrag bei Apple Business (business.apple.com), wenn Kunden zu dir kommen. Damit verwaltest du kostenlos, wie dein Betrieb in Apple Karten auf iPhone, iPad und Mac erscheint (, ).
  • Der kostenlose Grundeintrag bei den Gelben Seiten und bei . Vorsicht beim : Nach drei Gratismonaten wird er zum bezahlten Jahresvertrag, wenn du nicht spätestens zwei Wochen vor Ende kündigst.
  • Überall dieselben Angaben: derselbe Name, dieselbe Telefonnummer und die Adresse nur, wenn Kunden zu dir kommen. Das empfiehlt auch . Dann ist die Gefahr kleiner, dass irgendwo eine alte Nummer steht.

Was nichts bringt: Pakete zur „KI-Optimierung“ mit Spezialdateien, die Google ausdrücklich nicht braucht (). Genauso wenig bringen Versprechen, dass du einen festen Platz in ChatGPT bekommst. Einen besseren Platz in den normalen Treffern bei Google Maps kannst du auch nicht kaufen (). Anzeigen kannst du schalten, sie stehen aber als Werbung gekennzeichnet daneben.

Häufige Fragen

Was kostet ein Google-Unternehmensprofil?

Nichts. Anlegen und Übernehmen sind kostenlos (). Geld kostet es nur, wenn du jemanden für die Pflege bezahlst.

Ist das dasselbe wie ein Google-Maps-Eintrag?

Ja. Wer seine Firma bei Google eintragen oder einen Google-Maps-Eintrag erstellen will, legt genau dieses Profil an. Es erscheint in der Google-Suche und auf Google Maps. Früher hieß es Google My Business, auf Englisch heißt es Google Business Profile.

Ich arbeite von zu Hause. Sieht dann jeder meine Adresse?

Nicht, wenn keine Kunden zu dir kommen. Dann gibst du ein Einzugsgebiet an und blendest die Adresse aus. Google braucht sie trotzdem für die Bestätigung, zeigt sie aber nicht ().

Kann ich eine schlechte Bewertung löschen?

Nein. Du kannst antworten und Bewertungen melden, die gegen Googles Regeln verstoßen. Das sind etwa Beleidigungen oder Bewertungen von Leuten, die nie etwas mit deinem Betrieb zu tun hatten. Über die Meldung entscheidet Google.

Meine frühere Agentur hat das Profil. Was nun?

Bitte sie, dich als Inhaber einzuladen und dich danach zum primären Inhaber zu machen. Das muss sie sofort tun, wenn du es verlangst (). Google erlaubt das aber erst sieben Tage, nachdem du Inhaber geworden bist (). Reagiert sie nicht und hast du einen Laden, tippst du auf „Zugriff anfordern“. Ohne Laden schreibst du an den Google-Support.

Ich habe mehrere Standorte. Brauche ich mehrere Profile?

Mit Laden bekommt jeder Standort, an dem du Kunden empfängst, ein eigenes Profil, aber nur eins. Ohne Laden gibt es genau ein Profil für dein ganzes Gebiet. Ein zweites ist nur erlaubt für einen eigenen Standort mit eigenem Einzugsgebiet und eigenen Mitarbeitern ().

Wir ziehen um. Was wird aus dem Profil?

Du änderst die Adresse im Profil und bestätigst deinen Betrieb neu (). Bei Restaurants, Hotels und Unterhaltungsbetrieben lässt Google das nicht zu. Dann markierst du das alte Profil als „dauerhaft geschlossen“ und legst für die neue Adresse ein neues an ().

Quellen

  1. Google Unternehmensprofil-Hilfeabgerufen im November 2026
  2. Google Unternehmensprofil-Hilfeabgerufen im November 2026
  3. Google Unternehmensprofil-Hilfeabgerufen im November 2026
  4. Google Unternehmensprofil-Hilfeabgerufen im November 2026
  5. Google Unternehmensprofil-Hilfeabgerufen im November 2026
  6. Google Unternehmensprofil-Hilfeabgerufen im November 2026
  7. Google Unternehmensprofil-Hilfeabgerufen im November 2026
  8. Google Unternehmensprofil-Hilfeabgerufen im November 2026
  9. Google Unternehmensprofil-Hilfeabgerufen im November 2026
  10. Google Unternehmensprofil-Hilfeabgerufen im November 2026
  11. Google Unternehmensprofil-Hilfeabgerufen im November 2026
  12. Google Unternehmensprofil-Hilfeabgerufen im November 2026
  13. Google Search Centralabgerufen im November 2026
  14. Google Unternehmensprofil-Hilfeabgerufen im November 2026
  15. Google Unternehmensprofil-Hilfeabgerufen im November 2026
  16. Google Unternehmensprofil-Hilfeabgerufen im November 2026
  17. Google Unternehmensprofil-Hilfeabgerufen im November 2026
  18. Google Unternehmensprofil-Hilfeabgerufen im November 2026
  19. Google Mapsabgerufen im November 2026
  20. Google Unternehmensprofil-Hilfeabgerufen im November 2026
  21. Google Unternehmensprofil-Hilfeabgerufen im November 2026
  22. Google Unternehmensprofil-Hilfeabgerufen im November 2026
  23. Google Unternehmensprofil-Hilfeabgerufen im November 2026
  24. Google Unternehmensprofil-Hilfeabgerufen im November 2026
  25. Google Unternehmensprofil-Hilfeabgerufen im November 2026
  26. Google Unternehmensprofil-Hilfeabgerufen im November 2026 · Liste für Deutschland bis Januar 2027
  27. Bundesministerium des Innernabgerufen im November 2026
  28. Google Unternehmensprofil-Hilfeabgerufen im November 2026
  29. Google Unternehmensprofil-Hilfeabgerufen im November 2026
  30. BitkomNovember 2025 · Internetnutzer in Deutschland
  31. Microsoft Bingabgerufen im November 2026
  32. Microsoft BingOktober 2025
  33. WhitesparkNovember 2025 · Umfrage unter Fachleuten für lokale Suche
  34. BrightLocalFebruar 2026 · Anbieter von Bewertungswerkzeugen, 1.002 Erwachsene in den USA
  35. BrightLocalSeptember 2026 · Anbieter von Messwerkzeugen, 1.342 Standorte, Länder nicht genannt
  36. Google Search CentralJuli 2026
  37. adojoOktober 2026 · Agenturstudie, 1.923 Betriebe in 46 Orten, nur ChatGPT
  38. GoogleApril 2026 · Zahlen für 2025, weltweit
  39. AppleMärz 2026
  40. Appleabgerufen im November 2026
  41. Google Unternehmensprofil-Hilfeabgerufen im November 2026
  42. Gemini-Hilfeabgerufen im November 2026
  43. Google Unternehmensprofil-Hilfeabgerufen im November 2026
  44. OpenAIabgerufen im November 2026
  45. Gelbe Seitenabgerufen im November 2026
  46. Das Örtlicheabgerufen im November 2026

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